Zur Winterserien Runde kamen 9 Spieler aus dem Ostalbkreis um den Tagessieger ermitteln. Nach 4 Runden standen die besten 3 Spieler fest. 1. Platz: Michael 2. Platz: Henock 3. Platz: Lennart
Das Catering übernahm die Weinstube Kanne und die Spieler konnten sich in der Mittagszeit mit Kartoffelsuppe satt die Bäuche vollschlagen. Das schöne Ambiente wurde durch eine Foto-Kunstausstellung, Rund um das Thema Boule, hervorgehoben. Die Schnappschüsse hatte Annette Zeller im Laufe der Jahre auf Boule Plätzen dieser Welt gesammelt
Kurz entschlossen fuhren Lennart Ilg und Georg Zeller nach Reutlingen auf das Maultaschenturnier. Siegessicher und mutig kämpften Sie sich durch die Vorrunde. Durch ihre offensive Spielweise, schlugen sie die vermeintlich besseren Teams mit deren eigenen Waffen. Im Viertel-Finale jedoch mussten sie sich in einem hart umkämpften Match dem Gegener (Jankoski/Bossart) geschlagen geben. Das Spiel verlief bis auf 6:5 sehr positv. In der 11 Aufnahme jedoch nahm das Spiel einen dramatischen Verlauf. Der Regen wollte nicht aufhören und es schüttete wie aus Kübeln. Die Scheinwerfer jedoch brachten Licht in das von Nebel und Nacht umzingelte Spielfeld. Die letzte Kugel vom Gegner wurde gespielt und lag Press an der Sau. Lennart Ilg der seither mit 100% Trefferquote seine Gegner zur Verzweiflung brachte, ging in den Kreis und schoss zielsicher die anvisierte Kugel. Carreau sur Place! Glücks erfüllt läuft er zu seinem Partner Zeller und fragte „wo ist die Sau“. Zeller blickte nur verduzt und meinte „Du hast die eigene geschossen“. Mit drei weitere Kugeln auf der Hand konnten Sie jedoch die Aufnahme nicht mehr für sich gewinnen. Ilg´s Trefferquote ging Richtung Null und Zeller konnte mit seinen gut gelegten Kugeln dem Gegner nicht mehr Einhalt gebeten. Ein drehen vor der zweitletzten Aufnahme (Spielstand 6:11) konnte den Spielverlauf nicht mehr ändern. Bis Zeller eingeschossen und Ilg eingelegt war, war das Spiel im Handumdrehen für die Ellwanger Spieler beendet und schlussendlich verloren. Alle weiteren Spiele wurden aufgrund der Wetterverhältnisse gestrichen und das Los entschied den Sieger. Jankowski und Bossart, die Favoriten des Turnier, verloren das ein zigste Spiel durch die falsch getippte Medaillenseite. Zeller und Ilg fuhren Pudelnass jedoch mit Freude und ein bisschen Wehmut nach Hause. Jedoch nahmen Sie 4 Ranglistenpunkte in Baden Württemberg mit nach Hause.
Der diesjährige Ligapokal findet am 29.09.2019 in Unterkochen statt. Vereinsspieler die noch mitspielen wollen, sollen sich bei Georg Zeller melden. Fans und Zuschauer sind jederzeit gern gesehen.
Nach 4 Runden Schweizer System konnten sich die Ellwanger Mannschaft bis auf den 6. Platz vorkämpfen. Es traten 22 Mannschaften aus der Region Baden-Württemberg gegeneinander an.
Die ersten drei Spiele wurden gewonnen, wo bei im letzten Spiel der Gegner Mühlacker (Regionalliga-Süd) zu übermächtig war und keine Fehlkugel spielte. Ständig wurde Druck vom ersten Gegnerischen Vorleger aufgebaut und was die Ellwanger besser legten, wurde aus dem Spiel geschossen. Trotz alledem konnten die Ellwanger mit einem 8:13 Ergebnis zufrieden nach Haue fahren. Der Abschluss wurde in der Weinstube Kanne mit anderen Vereinsmitgliedern gefeiert.
Unser erfolgreiches Triplette: Jürgen Robitschko, Jan Dornseif, Lennart Ilg
Ellwanger Triplette spielt sich auf den dritten Platz. Nach 3 Vorrunden Schweizer System und anschließender K.O.-Runde, konnte sich die Ellwanger Mannschaft (Jürgen Robitschko – Leger, Jan Dornseif – Tireur, Lennart Ilg – Milleu) erfolgreich durch das A-Turnier kämpfen. Der Wanderpokal für den ersten Platz war nun zum zweiten Mal in Ellwangen und musste aber diesmal an eine Hohenloher Mannschaft zurückgegeben werden.
Wie jedes Jahr wurde ein Spieler vom Pétanque Club Kugelhupf nach Schwäbisch Hall geschickt um im Téte a Téte mitzuspielen. Lennart Ilg erreichte den dritten Platz. Das Semi-Nocturne endete erst um 23:00 Uhr und alle Mitspieler fuhren erschöpft nach Hause.
Im diesjährigen Frankreichurlaub konnte Brenda Ruf im „Grand concours de Pétanque“-Turnier den ersten Platz erreichen. Gespielt wurde 4 Runden Super Mêlée Triplette. 22 Spieler aus dem europäischen Raum nahmen daran teil.
Redouane Ghazi ein ehemaliger Pétanque-Nationalspieler aus Algerien spielt bei den Kugelhüpfern Boule
Rechts im Bild – Unser Neuer Mitspieler Redouane Ghazi. Ehemaliger Pétanque Nationalspieler aus Algerien.
letzte Woche spielten wir wie üblich auf dem Marktplatz Pétanque, hatten Spass und die Bahnen waren realtiv gut besucht. Zuschauer und interressierte Bürger sind in der Zwischenzeit keine Seltenheit mehr und da fiel uns auch nicht der fremde Radfahrer auf, der unserem Treiben zuschaute. Irgendwann fragte ihn einer unserer Mitglieder, ob er Boule kennt und mitspielen möchte. Die Konversation mit ihm war nicht gerade einfach. Er sprach kaum Deutsch, ein bißchen Englisch, relativ gut französisch und perfekt Arabisch. Doch wer seine Sportart liebt findet schnell einen gemeinsamen Nenner. In seinen leuchtenden Augen erkannten wir schnell, er möchte auch mitspielen. Er stellte sich mit dem merkwürdigen Namen Redo, Reda oder Ghazi vor und kommt aus der LEA. Die Kugeln die er zum spielen von uns bekommen hatte ließ er graziös und mit einer Sicherheit in seinen Händen kreisen. Nach der Neuauslosung spielte die Mannschaften wie gewöhnlich gegeneinander. Als Redo seine erste Kugel werfen durfte, war es uns klar er hatte Boule-Kugeln nicht zum ersten Mal in der Hand. Hochportée, Schuss auf Eisen oder strategische Maßnahmen um doch noch den Punkt zu erringen waren alles kein Problem für ihn. Dies kann man erst nach jahrelangen Training! Wir staunten nicht schlecht als das erste Carreau sur Place unsere Kugel zwischen Sonne und Mond beförderte. Nach ein paar Aufnahmen war klar, die Mannschaft, in der unser neuer Mitspieler spielt, gewinnt das Spiel. Auf französisch interviewte unser Präsident Rudi Salenbauch den Neuen und sagte uns dann, ganz überrascht, wenn er es richtig verstanden habe, wurde Redo schon in Algerien als Nationalspieler eingesetzt. Recherchen im Internet bestätigten dies und wir arrangierten ein paar Tage darauf ein Interview mit der Lokalpresse. Ein Bericht wird nächste Woche in der Schwäbische Post erscheinen.